Achtung bei SAP SSO & kommenden Microsoft Änderungen im Active Directory Umfeld

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Viele Unternehmen haben das Thema noch nicht auf dem Radar – dabei kann es schon sehr bald kritisch werden:

Microsoft deaktiviert mit aktuellen Windows-Patches für Domain Controller die RC4-Verschlüsselung für Kerberos. Spätestens ab Juli soll ein erneutes Aktivieren nicht mehr möglich sein.

Warum ist das für SAP-Systeme relevant?

Gerade im Umfeld von SAP SSO / SPNEGO verlassen sich viele Kunden darauf, dass automatisch die „beste verfügbare Verschlüsselung“ genutzt wird. In der Praxis sehen wir jedoch häufig ein anderes Bild:

➡️ Obwohl AES im Active Directory aktiviert ist
➡️ und SPNEGO scheinbar korrekt konfiguriert wurde
➡️ werden im Hintergrund weiterhin RC4-Tickets verwendet

Ein besonders tückischer Punkt:

Der UserPrincipalName-Präfix ist für AES case-sensitive. Stimmen SAP- und AD-Definition nicht exakt überein, fällt Kerberos auf RC4 zurück.

Die Folge nach den aktuellen AD-Patches:

❌ SSO funktioniert plötzlich nicht mehr
❌ Benutzer können sich nicht mehr anmelden
❌ Besonders kritisch: Viele Anwender kennen ihre SAP-Passwörter gar nicht mehr

Unsere Empfehlung für alle SAP-Basis- und Infrastruktur-Teams:

✅ Prüfen, ob noch RC4-Tickets ausgestellt werden
✅ SPNEGO-/Kerberos-Konfiguration validieren
✅ UPN-Schreibweisen zwischen SAP und AD abgleichen
✅ Vor Juli aktiv handeln – nicht erst nach dem ersten Incident

Hilfreiche SAP-Hinweise:

Als SAP Basis Beratung unterstützen wir Unternehmen aktuell genau bei diesen Prüfungen und der Absicherung ihrer SSO-Landschaften, bevor es produktiv zu Ausfällen kommt.

👉 Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre SAP-/AD-Integration betroffen ist, melden Sie sich gerne – wir helfen bei Analyse, Validierung und Umsetzung.

Weitere aktuelle Berichte finden Sie in unserer Übersicht, die Ihnen alle Newsbeiträge der vergangenen Wochen präsentiert.